Einsatzgebiet · Steilshoop

Winterdienst
Steilshoop

In Steilshoop entscheiden nicht die Straßen über den Winterdienst, sondern die autofreien Fuß- und Radwege und die weiten Innenhöfe der Großwohnanlage aus den 1970ern, pkw-gesperrte Flächen, die von Hand geräumt werden und in die Hand eines organisierten Dienstleisters gehören.

  • 6.700Wohneinheiten
  • 1969 bis 1976Bauzeit der Großwohnanlage
  • 12.000 m²je Innenhof
  • 8Ringstraßen
  • Eigener Fuhrpark & eigene Werkstatt
  • Jeder Einsatz GPS- & foto-dokumentiert
  • Versichert, mit festem Vertrag
  • In der Saison rund um die Uhr erreichbar
Winterliche Straßenszene in Hamburg, dekoratives Symbolbild.

Anfahrt

Steilshoop, unser Weg zu Ihnen

Steilshoop liegt im Nordosten des Bezirks Wandsbek, demselben Bezirk wie unser Sitz in Tonndorf (Am Hohen Hause 1, 22047). Von dort fahren wir nach Nordwesten über die Bramfelder Straße bzw. den Ring 2 und die Steilshooper Allee in die Wohnringe hinein.

Vor Ort

Typische Objekte in Steilshoop

  • 01Großwohnanlage der Jahre 1969 bis 1976 in Ring- und Zeilenbebauung (~6.700 Wohneinheiten)
  • 02Hausverwaltungen, WEG-Verwalter und Wohnungsunternehmen als Auftraggeber
  • 03Pkw-gesperrte Fuß- und Radwege zwischen den acht Wohnringen
  • 04Große begrünte Innenhöfe von rund 12.000 m² je Block
  • 05Gemeinschaftseinrichtungen zwischen den Ringen: Schulen, Kitas, Einkaufszentrum, Spielplätze

Warum der Winterdienst in Steilshoop hinter den Straßen beginnt

Steilshoop ist einer der wenigen Hamburger Stadtteile, die fast vollständig am Reißbrett entstanden sind. Der Norden besteht aus einer zusammenhängenden Großwohnanlage der Jahre 1969 bis 1976: Ring- und Zeilenbauten mit rund 6.700 Wohneinheiten, um große begrünte Innenhöfe gruppiert (Quelle: Wikipedia „Großwohnsiedlung Steilshoop”). Wer diese Bauweise nicht kennt, unterschätzt im Winter das Wesentliche. Die Steilshooper Allee als zentrale Ost-West-Achse und die acht Ringstraßen sind schnell benannt, doch die eigentliche Arbeit liegt zwischen den Häusern, auf den Fuß- und Radwegen, die für Pkw gesperrt sind, und in den Höfen dahinter.

Diese Höfe sind keine kleinen Vorgärten. Je Block umfasst ein Innenhof rund 12.000 m² (Quelle: ebd.), und daran hängen Hauseingänge, Verbindungswege zwischen den Ringen, Zuwege zu Müllplätzen, Tiefgaragen und Stellplätzen sowie die Wege zu den Kitas und Schulen zwischen den Wohnringen. Ein Anlieger schippt so etwas nicht eben vor der Arbeit frei. Dazu kommt eine Besonderheit der Adressierung: Die acht Ringstraßen (darunter der Edwin-Scharff-Ring, der Fritz-Flinte-Ring, der Gropiusring und der Schreyerring) hängen an der Gründgensstraße und erschließen jeweils eigene Höfe (Quelle: Wikipedia „Großwohnsiedlung Steilshoop”). Wer hier räumt, muss die Adresse dem richtigen Ring und dem richtigen Hof zuordnen können; eine bloße Straßenangabe führt in dieser Struktur oft ins Leere. Deshalb legen wir jede Fläche vor der Saison eindeutig fest, statt sie am Einsatztag zu suchen.

Winterdienst in Steilshoop: welche Methode für welche Fläche

In Steilshoop entscheidet die Pkw-Sperre über die Methode, nicht die Länge der Strecke. Befahrbar sind allein die Steilshooper Allee und die äußeren Ringstraßen; dort läuft die maschinelle Räumung mit der Kehrmaschine. An der Schranke zum Hof ist damit Schluss: Die Fuß- und Radwege zwischen den Wohnringen sind baulich für Pkw gesperrt, dorthin kommt kein Räumfahrzeug, und was übrig bleibt, ist Muskelarbeit mit Schippe, Kleingerät und Streugut. Genau diese abgesperrten Flächen, die Zuwege in den Hof, die Durchgänge zwischen den Ringen, die Hauseingänge, machen in einer Steilshooper Anlage den heiklen Teil des Vertrags aus und laufen deshalb über die Handräumung. Nur die Zufahrten zu Tiefgaragen und die Stellplatzbereiche vertragen wieder das Fahrzeug. Ein einzelner 12.000-m²-Innenhof reiht davon mehr Wegemeter aneinander, als man von der Ringstraße aus sieht, und weil ein Hof selten wie der Nachbarhof geschnitten ist, nehmen wir jeden Ring und jeden Hof vor der Saison einzeln auf. Wo wir mit dem Kleingerät durchfahren und wo von Hand geschippt wird, steht dann Hof für Hof fest. Einen Überblick über die Arbeitsweise geben die Seiten Schneeräumung und Streudienst.

Rechtlich gilt in Steilshoop wie im übrigen Hamburg das Hamburgische Wegegesetz. Geräumt wird auf mindestens einem Meter Breite, so, dass zwei Fußgänger aneinander vorbeikommen; an Eckgrundstücken reicht die Pflicht bis zum Fahrbahnrand, Treppen sind in voller Breite freizuhalten (§ 31 Abs. 1 HWG). Fällt Schnee nach 20 Uhr oder hält er über Nacht an, muss werktags bis 8:30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 9:30 Uhr geräumt sein, sonst unverzüglich (§ 31 Abs. 3 HWG; hamburg.de/BUKEA). Streusalz ist auf Gehwegen nicht zulässig, erlaubt sind abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand, Kies oder Blähton (§ 31 Abs. 2 HWG). Was das in Steilshoop besonders macht, ist die Menge gleichartiger Wege je Ring: Die Pflicht besteht nicht nur für einen Gehwegabschnitt, sondern für jeden einzelnen Zuweg und Hofdurchgang eines Blocks. Und für jeden gilt die gleiche Frist. Wer die Räumpflicht nicht selbst erfüllen kann, darf eine geeignete Person damit beauftragen (§ 34 HWG); die Bußgeldfrage und weitere Rechtsdetails behandelt unser Ratgeber zur Räumpflicht.

Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein über die Räum- und Streupflicht in Hamburg und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

In Steilshoop steht am anderen Ende der Räumkette fast immer ein Verwalter, kein Anlieger: Der Bestand liegt bei Hausverwaltungen, WEG-Verwaltern und Wohnungsunternehmen, im Stadtteil treten mehrere Genossenschaften und die SAGA als Träger auf, ohne dass zu Nordix eine Geschäftsbeziehung besteht. Wer für so viele gleichartige Höfe geradesteht, muss belegen können, dass in jedem einzelnen geräumt wurde, und zwar hofscharf, nicht pauschal für die Anlage. Deshalb hängt an jedem Einsatz über den Kundenportal-Zugang die GPS-Position, der Zeitstempel und ein Vorher-/Nachher-Foto genau des Hofes, um den es geht. So lässt sich ein Ring vom nächsten unterscheiden, wenn ein Eigentümer nachfragt. Wie sich das über einen Bestand mit vielen einzelnen Höfen führen lässt, steht auf unserer Seite für Hausverwaltungen.

Fläche und Methode auf einen Blick

Welche Räummethode auf welche Fläche passt, ordnen wir vorab verbindlich zu, hier der Überblick für Steilshoop:

Fläche in SteilshoopMethode
Steilshooper Allee und die befahrbaren Ringstraßen Maschinelle Räumung
Pkw-gesperrte Zuwege, Hofdurchgänge und Eingänge Handräumung
Zufahrten und Stellplatzbereiche Räumung mit Fahrzeug

Was wir in Steilshoop übernehmen

Was jede dieser Leistungen für Ihre Fläche bedeutet, halten wir im Angebot verbindlich fest. Hier steht zunächst, worum es geht.

Fragen aus Steilshoop

Räumen Sie auch die autofreien Innenhöfe und Verbindungswege in Steilshoop, nicht nur die Straße?

Ja, gerade die zählen. Zwischen den Wohnringen verlaufen Fuß- und Radwege, die für Pkw gesperrt sind; die räumen wir von Hand oder mit Kleingerät und streuen mit abstumpfenden Mitteln. Welche Höfe, Zuwege und Eingänge genau zum Vertrag gehören, halten wir vorab verbindlich fest.

Wie ordnen Sie eine Adresse dem richtigen Ring und Hof zu, wenn mehrere Ringstraßen an der Gründgensstraße hängen?

Wir gehen die Flächen vor der Saison mit Ihnen ab und legen Ring, Hof und Zuweg fest, bevor der erste Schnee fällt. In Steilshoop gliedern acht Ringstraßen wie der Edwin-Scharff-Ring oder der Gropiusring den Zugang zu den Höfen. Eine reine Straßenangabe reicht dafür nicht, deshalb halten wir jede vereinbarte Fläche eindeutig fest.

Wie weisen wir als Verwalter nach, dass in unserer Anlage geräumt wurde?

Über die Einsatzdokumentation: Wir arbeiten mit LENSUS, GPS-Ortung, Zeitstempel und Vorher-/Nachher-Fotos je Einsatz, einsehbar über einen Kundenportal-Zugang. Bei der Zahl an Wegen und Höfen in Steilshoop ist das der handfeste Nachweis, dass Ihre vereinbarten Flächen bearbeitet wurden.

Wir verwalten mehrere Höfe in einem Ring, geht das über einen Vertrag?

Ja. Für zusammenhängende Flächen einer Wohnanlage vereinbaren wir, welche Wege, Höfe und Eingänge wir übernehmen, und rechnen das gebündelt ab. Wir arbeiten mit einer Saisonpauschale (Zeitraum 1. November bis 15. April, individuell anpassbar); eine Mindestgröße gibt es nicht.

Wohin mit dem Schnee auf den autofreien Wegen und in den 12.000-m²-Innenhöfen, wo es keinen Fahrbahnrand gibt?

Auf den pkw-gesperrten Wegen zwischen den acht Wohnringen verteilt sich der Räumschnee je Ring auf die Randstreifen der großen begrünten Innenhöfe. Wir setzen ihn dort ab, wo er Zuwege, Eingänge und Spielflächen frei lässt, und arbeiten mit Kleingerät statt großem Fahrzeug. Wo der Schnee je Hof hinkommt, legen wir mit Ihnen vorab fest.

Nachbar-Einsatzgebiete

Direkt an Steilshoop grenzen weitere Gebiete, in denen wir räumen und streuen:

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